Film(Einkehr)tag – Mach mal Pause! am Samstag, 14. März von 9:30 bis 16:30 Uhr - Ergebnis der Pfarrgemeinderatswahl: Die Pfarrei Schönthal gibt die Mitglieder des neu gewählten Pfarrgemeinderates bekannt. Gewählt wurden (alphabetisch gelistet): Petra Decker, Roland Mauerer, Kerstin Riederer, Maximilian Ruhland, Nicole Rötzer, Bianca Schütz und Alexander Sperlich.

Benedikt Stangl in Döfering getauft

Am vergangenen Sonntag erfüllte festliches Glockengeläut die Pfarrkirche St. Ägidius, als sich die Taufgemeinschaft im Eingangsbereich versammelte, um die Taufe von Benedikt Stangl zu feiern. Benedikt ist der Sohn der Eheleute Johannes und Anna Stangl aus Rhan.

Ein Kind gesund auf die Welt bringen zu dürfen, gehört gewiß zu den größten Geschenken, die Eltern erfahren können – ein Anlass tiefer Dankbarkeit. Gerne wurde daher dem Wunsch nach der heiligen Taufe entsprochen. Mit diesem Schritt erklärten sich die Eltern sowie die Taufpatin Erika Ruhland bereit, Benedikt auf seinem Weg im christlichen Glauben zu begleiten und zu stärken.

Zum Zeichen des Segens zeichneten die Anwesenden dem kleinen Benedikt ein Kreuz auf die Stirn.

Eine landwirtschaftliche Familie wie jene, in die Benedikt hineingeboren wurde, weiß, dass warmer Regen die Erde fruchtbar macht und neues Leben gedeihen lässt. Einen solchen warmen „Regen“, so wurde es sinnbildlich dargestellt, empfängt Benedikt heute – ein Bild für Gottes Zuwendung und Schutz. Zuvor hatte die Gemeinde das Evangelium von der Taufe Jesu gehört, die dieser als Erwachsener in der freien Natur empfing. Der Sinn der Taufe wird darin sichtbar: Gott öffnet den Himmel und spricht: „Du bist mein geliebter Sohn.“

Dem Schriftsteller Honoré de Balzac werden die Zitate zugeschrieben: „Wer glaubt, es gibt nur sieben Weltwunder, der hat noch nie die Geburt eines Kindes erlebt.“ Ebenso: „Wer glaubt, Reichtum sei alles, der hat noch nie das Lächeln eines Kindes gesehen.“ Viele Eltern können diesen Gedanken aus tiefstem Herzen bejahen. Jedes Kind ist ein kleines Wunder – in seinem Werden, in seiner Entwicklung, in jedem neuen Schritt.

Auch der Begriff „Wunder“ selbst ist ein zutiefst religiöser. Als solches darf sich der kleine Benedikt sehen: ein Zeichen für Leben, Hoffnung und Zukunft.

Nachdem sich die Taufgemeinschaft am Taufbecken eingefunden hatte, legten die Eltern und die Taufpatin stellvertretend für Benedikt das Taufversprechen ab. Anschließend wurde er mit dem Wasser der Taufe gesegnet und mit Chrisam geweiht. Die Taufkerze, entzündet an der Osterkerze, soll ihm Licht auf seinem Lebensweg sein. Mit dem „Effata“-Ruf bat die Gemeinde darum, dass Gott Benedikts Ohren und Mund öffne – für sein Wort, für Begegnung, für das Leben.

Kategorien: Döfering

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